Nasendusche

 

Nasenduschen




Die Nasendusche dient zur Reinigung der Nase und Nasenschleimhäute und kann bei trockenen Nasenschleimhäuten, Erkältungen, Nasennebenhöhlen-Erkrankungen, Allergien, Heuschnupfen und Schnupfen eingesetzt werden. Auch zur Reinigung der Nase nach Aufenthalt in staubig-schmutziger Luft kann eine Nasendusche empfohlen werden. Eine tägliche Nasenspülung mit Salzwasser zur Vorbeugung und Behandlung von Atemwegserkrankungen.

Eine Nasendusche und nasenduschen wird empfohlen zur Reinigung der Nase und der Nasenschleimhäute, bei trockenen Nasenschleimhäuten, Erkältung und Erkältungen, Nasennebenhöhlenerkrankungen  und Nasennebenhöhlenentzündungen, Allergien und Allergien, Heuschnupfen und Schnupfen.

Das Problem: Erkältungen, Grippe und Atemwegserkrankungen

Eine verstopfte, verschleimte oder laufende Nase gehört zu den häufigsten Beschwerden bei einer Erkältung, an der viele Menschen jedes Jahr ein- oder mehrmals erkranken. Eine verstopfte Nase behindert die für unsere Gesundheit und das Wohlbefinden so wichtige Nasenatmung. Während der Einatmung wird die Luft bei der Passage durch die Nase erwärmt, befeuchtet und von Staubpartikeln und für uns unsichtbaren schädlichen Schwebestoffen gereinigt. Der abgefangene Schmutz wird im Nasenschleim weiter befördert. Das bereitet die Atemluft für einen ungehinderten Gasaustausch in den Lungen vor. Die Atmung durch den Mund kann all das nicht in gleichem Maß leisten. Bei Mundatmung verflacht die Atmung. Die unangenehmen Folgen einer anhaltenden Mundatmung sind eine Austrocknung der Schleimhäute sowie eine dadurch bedingte größere Anfälligkeit für Infektionen und Entzündungen.















Bei einer Erkältung oder Grippe gesellen sich zu einer Entzündung der Nasenschleimhaut oft Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden hinzu, sowie Mandel- und Nasennebenhöhlenentzündungen, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und Niesen. Erkältungen sind die häufigste akute Erkrankung des Menschen. Sie sind eng an die jahreszeitlichen Temperaturänderungen gekoppelt. Die Ursache von Erkältungen und Grippe ist eine Infektion mit Viren, für die besonders eine ausgetrocknete Schleimhaut empfänglich ist.

Die gefährlichste dieser Infektionskrankheiten ist die Influenza oder Virusgrippe – eine schwere Atemwegsinfektion, die durch die hochansteckenden Influenzaviren hervorgerufen wird. Diese Erreger infizieren jedes Jahr im Winter einen großen Teil der sozial aktiven Bevölkerung, der noch nicht immun gegen die Erreger ist. Eine Grippewelle dauert gewöhnlich 6-8 Wochen. Die Symptome der Influenza beginnen schlagartig von einer Stunde auf die andere mit schwerem Krankheitsgefühl und ziehen den gesamten Organismus in Mitleidenschaft: Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Frösteln, Schweißausbrüche, Abgeschlagenheit, Fieber über 38,4°C, Atemwegsbeschwerden mit quälendem Husten und Halsschmerzen.

Die beste Vorbeugemaßnahme ist die Grippeschutzimpfung, die allerdings jedes Jahr im Herbst erneut vorgenommen werden muss.

Die rechtzeitige Einnahme des neuentwickelten Neuraminidasehemmers Oseltamivir hemmt die Vermehrung der Influenzaviren beim Menschen sehr wirkungsvoll. Je eher das Medikament (Tamiflu®) nach Ausbruch der ersten Symptome eingenommen wird, desto milder verläuft die Erkrankung und desto schneller wird sie überwunden.

Die Wirksamkeit ist aber auf eine Einnahme innerhalb der ersten 24-48 Stunden nach der Infektion beschränkt. Neuraminidasehemmer können auch prophylaktisch eingenommen werden, z. B. nach Kontakt mit einem Influenzakranken.

Die anderen durch Erkältungsviren ausgelösten Erkrankungen beginnen langsamer und verlaufen nicht so schwer. Im Gegensatz zu Grippeviren gibt es gegen Erkältungsviren keinen Impfschutz. Mehr als 200 verschiedene Arten von Erkältungsviren können die Erkrankungssymptome beim Menschen hervorrufen. Einer der häufigsten Erreger von Erkältungen sind Rhinoviren. Sie sind so winzig klein, dass auf dem Kopf einer Stecknadel 500 Millionen von ihnen Platz haben. Wenn ein Erkrankter niest, verbreitet er ein Aerosol von feinen Schleimtröpfchen mit genügend Viren, um ein ganzes Regiment zu infizieren.

Die akute Erkrankung führt nicht selten zu einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), die chronisch werden kann und dann meist auf einer nachfolgenden Infektion mit Bakterien oder Pilzen beruht. Auch eine Bronchitis gesellt sich nicht selten hinzu und mitunter sogar eine Lungenentzündung.


Viele hunderte Millionen Menschen auf der ganzen Welt sind jedes Jahr Erkältungen, der Grippe und anderen Erkrankungen der Atemwege ausgesetzt. Unsere zunehmende Reisetätigkeit und Mobilität unterstützt die Ausbreitung der Grippe- und Erkältungsviren über den gesamten Erdball. Unsere heutige Lebensweise trägt auch zu einer größeren Empfänglichkeit für Atemwegserkrankungen durch eine chronische Reizung der Atemwege bei. Der häufige Aufenthalt in sehr trockner Luft (z. B. in überheizten Räumen im Winter) oder in zu feuchten, schlecht gelüfteten Wohnungen mit Schimmelpilzbefall, in mit Zigarettenrauch, Rußpartikeln, Abgasen, Holz-, Stein-, Metall- oder anderen Stäuben, Chemikalien oder Lösungsmitteln verunreinigter Luft reizt und schädigt die empfindlichen Schleimhäute der Atemwege. Verbunden mit der modernen Lebensweise ist auch eine Zunahme von Allergien auf Pollen, Hausstaub und andere Substanzen. All das führt zu einer jährlich wachsenden Anzahl von Menschen, die wegen ihrer Atemwegsbeschwerden Hilfe suchen.

Die übliche ärztliche Behandlung besteht in der Gabe von die Nasenschleimhaut abschwellenden Medikamenten, Nasensprays und Nasentropfen, Antiallergica, Schmerzmitteln und Antibiotika. Viele dieser Mittel sind durchaus hilfreich und verringern die Beschwerden.

Die Nasenspülung mit Salzwasser – eine wirksame alternative Methode zur Vorbeugung und Behandlung von Atemwegserkrankungen

Tägliche Nasenspülungen mit Salzwasser sind eine vorzügliche alternative Möglichkeit, viele der Beschwerden auf natürliche Weise wirksam zu behandeln, anhaltend zu lindern und vorzubeugen. Diese Methode ist seit langem in der Volksmedizin verschiedener Länder bekannt. In der Yogatradition wird sie wie Zähne putzen als eine der täglichen Reinigungsprozesse verwendet. Die moderne medizinische Wissenschaft hat die hohe Wirksamkeit der Nasenspülung heute wiederentdeckt. Deswegen kann sie von ihr mittlerweile auch uneingeschränkt empfohlen werden, zumal keine dokumentierten ernsthaften Nebenwirkungen bekannt sind.

Die Nasenspülung ist sehr einfach zu erlernen. Sie ist angenehm und kann von jedermann mit wenig Zeitaufwand und geringen Kosten täglich angewendet werden. Man benötigt für eine Nasenspülung neben einer geeigneten sauberen Nasenspülkanne lediglich lauwarmes Leitungswasser in Trinkwasserqualität und einige Gramm Koch- bzw. Speisesalz. Die Salzkonzentration der Spüllösung sollte in etwa der im menschlichen Blut entsprechen. Man läßt die Spüllösung bei schräg gehaltenem, vornüber gebeugtem Kopf erst durch das eine Nasenloch in die Nasenhöhle hinein- und dann durch das andere Nasenloch wieder herausfließen. Dann wechselt man die Seiten. Die Spülflüssigkeit reinigt die gesamte Nasenhaupthöhle auf beiden Seiten, löst den festsitzenden Schleim zusammen mit den darin abgelagerten Verunreinigungen und befördert alles zusammen durch das andere Nasenloch wieder heraus. Ein anschließendes sanftes Ausschnäuzen verstärkt diese Reinigungswirkung.


Die Nasenspülung beruhigt die Nasenschleimhaut und verbessert ihre Funktionsfähigkeit. Die Beschwerden werden ohne die Verwendung von Medikamenten und ohne Nebenwirkungen gelindert. Sollte eine zusätzliche Verabreichung von Medikamenten erforderlich sein, wird deren Wirkung nicht durch die Nasenspülung beeinträchtigt.

Kindern kann gezeigt werden, wie man die Nase spült. Schon ab einem Alter von vier Jahren kann man ihnen beibringen, ihre Nase zu spülen. Aber auch kleinere Kinder lassen sich gerne die Nase spülen, wenn sie merken, dass dadurch ihre Beschwerden gelindert werden.

Die Nase kann lebenslang gespült werden - jeden Tag ein- oder mehrmals zur Verbesserung von Nasenfunktion und Wohlbefinden oder auch nur, wenn akute Beschwerden auftreten. Wie unsere Forschungsergebnisse gezeigt haben, ist es jedoch am wirksamsten, die Nase täglich ein- oder mehrmals zu spülen.

Die Nasenschleimhaut, Nasennebenhöhlen und die Bronchien sind mit einer dünnen Schicht von Zellen für verschiedene Funktionen ausgekleidet. Einige spezialisierte Zellen in der Schleimhaut der Nase vermitteln unsere Geruchswahrnehmung. Andere Zellen produzieren Schleim oder sind zu seinem Weitertransport auf ihrer Oberfläche mit etwa 200 Flimmerhärchen, auch Zilien genannt, ausgestattet. Die kleinen Zilien transportieren durch abgestimmtes, rhythmisches Schlagen den Schleim wie ein Fließband aus den Nasennebenhöhlen in die Nasenhöhle. Dort befördern sie den Schleim weiter nach hinten in den Rachen, wo er meist heruntergeschluckt wird. Auch aus den Bronchien wird Schleim mit Hilfe des Flimmerepithels bis in den Rachen transportiert. Solange der Schleim flüssig bleibt, kann er leicht auf diese natürliche Weise abtransportiert werden.

Wenn der Schleim jedoch eindickt, wie es bei zu trockner Luft, bei einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme oder bei Entzündungsprozessen, Infekten und Allergien häufig geschieht, kann er sich in den Nasennebenhöhlen, in der Nase und in den Bronchien ansammeln. Das führt zu den genannten Beschwerden. Der festsitzende Schleim bildet eine zusätzliche Infektionsgefahr durch Bakterien oder Pilze, die sich gerne im Schleim ansiedeln. 

Anders als die übliche symptomatische Behandlung einer verstopften, entzündeten Nase oder einer Nasennebenhöhlenentzündung packt die Nasenspülung das Übel an der Wurzel: sie löst und beseitigt den verdickten, festsitzenden Schleim aus der Nase. Sie ist die wirksamste Methode, den dicken, zähflüssigen Schleim aus der Nase herauszubefördern.

Bei einer Erkältung oder Grippe ist der Schleim ansteckend, da er dicht mit den Krankheitserregern besiedelt ist. Die „schlaue“ Strategie von Erkältungs- und Grippeviren ist es, in unseren Nasen und Atemwegen eine vermehrte Schleimbildung auszulösen, damit wir Schnäuzen, Niesen und Husten müssen. Durch die dabei verbreiteten feinen Schleimtröpfchen werden die Viren leicht von Mensch zu Mensch übertragen. So können sie sich weiter vermehren, auch wenn sie bei uns selbst nach einigen Tagen durch die Abwehrkräfte unseres Organismus vernichtet werden.

Wenn wir den infizierten Schleim mit der Nasenspülung regelmäßig aus der Nase heraus spülen, verringern wir auch die Ansteckungsgefahr für andere Menschen.

Grippe- und Erkältungsviren können die Zellen des Flimmerepithels schädigen und damit die Funktion des Selbstreinigungssystem von Nase, Nasennebenhöhlen und Bronchien erheblich beeinträchtigen. Die Flimmerzellen stellen ihre Funktion ein, wenn die Zilien, die kleinen Flimmerhärchen, verkleben, oder die Zellen als Folge des Infektionsgeschehens absterben. Damit wird an diesen geschädigten Stellen der Weitertransport von Flüssigkeitsfilm und Schleim unterbrochen.

Das zerstörte Flimmerepithel wird von unter ihm liegenden Zellen, den Basalzellen, allmählich wieder neu aufgebaut, wenn die Infektion überstanden ist. Bis das neue Flimmerepithel wieder voll funktionsfähig ist, vergehen jedoch je nach Ausmaß der Schädigung zwei bis vier Wochen.

Dort, wo das Selbstreinigungssystem der Atemwege zerstört ist, besteht erhöhte Gefahr, dass sich Krankheitserreger ansiedeln. Dadurch kann es als Folge der Virusinfektion zu nachfolgenden bakteriellen Infektionen z. B. in Nasennebenhöhlen oder Bronchien kommen. Eine besonders gefürchtete Komplikation der Virusgrippe oder Influenza ist eine bakterielle Lungenentzündung.

iner Erkältung oder Grippe sind mehrfach tägliche Nasenspülungen sehr hilfreich. Sie befördern den infizierten Schleim aus der Nase heraus und unterstützen die Selbstreinigungsfunktion der Schleimhaut. Dadurch können sie die Gefahr einer der Virusinfektion nachfolgenden bakteriellen Infektion verringern. Insbesondere können Nasenspülungen das Risiko einer Ausbreitung dieser Krankheitserreger in unseren eigenen Atemwegen vermindern und uns so vor Bronchitis und Lungenentzündung schützen.

Am häufigsten sind Kinder und Jugendliche von akuten Atemwegserkrankungen (ARE) betroffen, die meist durch Virusinfektionen ausgelöst werden. Hierfür sind verschiedene Ursachen verantwortlich. Zum einen haben sie noch keine Antikörper gegen die vielen verschiedenen Viren entwickeln können, die erst beim ersten Kontakt mit den Krankheitserregern gebildet werden. In Kinderkrippen, Kindergarten und Schule kommen sie täglich mit anderen für die Viren empfänglichen Kindern zusammen, so dass sich unter ihnen die Infektion sehr leicht ausbreiten kann. Kinder bringen die Erreger mit nach Hause, infizieren ihre Geschwister und Eltern. Tägliche Nasenspülungen können die Häufigkeit und die unangenehmen Folgen dieser Erkrankungen in Familien bei Kindern und Erwachsenen verringern. 

Die Wirksamkeit der Nasenspülung beruht im wesentlichen auf dem Spüleffekt und der Befeuchtung der Nasenschleimhaut in der gesamten Nasenhaupthöhle. Damit wird die Selbstreinigungsfunktion der Nasenschleimhaut unterstützt und verbessert. Der Spüleffekt ist abhängig von der Form und Größe bzw. dem Spülvolumen der jeweiligen Nasenspülkanne, wobei die Verwendung einer größeren Menge Spülflüssigkeit Vorteile bzgl. der Reinigungswirkung bietet. Salz- oder Meerwassersprays können da verständlicherweise nicht mithalten. Im Gegensatz zur Nasenspülung haben sie keinen Spüleffekt. Sie befeuchten den Eingangsbereich der Nase, gelangen aber nicht bis in die Nasenhaupthöhle.

Wenn man mit einer regelmäßigen täglichen Nasenspülung beginnt, bessern sich die Beschwerden oft rasch und anhaltend. Meist können Medikamente verringert oder abgesetzt und mitunter sogar Operationen vermieden werden.

Nasenspülkannen

Traditionelle Nasenspülkannen werden gewöhnlich aus Keramik, Glas, Porzellan oder Metall angefertigt. Mit Ausnahme der aus Metall gefertigten Kannen sind sie leicht zerbrechlich. Das gilt insbesondere für die großen teueren Keramikkannen mit langer Tülle, die aber durch ihre Größe und das Füllvolumen eine effektive Nasenspülung ermöglichen. Kannen aus Keramik, Porzellan und Metall sind auch aus hygienischen Gründen nicht optimal, weil sie nicht durchsichtig sind. Deswegen kann man den Zustand im Innern der Kanne und Tülle nicht beurteilen und feststellen, ob sich nicht mittlerweile irgendwo Verunreinigungen festgesetzt haben oder sich gar in irgendeiner Ecke ein Pilzbefall angesiedelt hat.

Heute werden Nasenspülkannen auch aus Kunststoff hergestellt. Meist ist der verwendete Kunststoff undurchsichtig und hat deswegen die gleichen hygienischen Nachteile wie die anderen Kannen. Einige dieser Nasenspülvorrichtungen fassen nur sehr wenig Spüllösung, andere sind zeitaufwendig in der täglichen Anwendung und Säuberung oder werden bald undicht. Einige der kleineren, meist nur ein Volumen von 250 ml oder weniger fassenden Kunststoffkannen und -behälter werden zusammen mit einer im Vergleich zu normalem Kochsalz sehr teuren Salzmischung oder Sole verkauft. Spülkannen mit einem größeren Volumen und langer Tülle, die einen optimalen Spüldruck erzeugen, haben verständlicherweise einen besseren Spül- und Reinigungseffekt als kleine Kannen.

Nasenspülkannen oder andere Vorrichtungen zur Nasenspülung sind aufgrund der gesetzlichen Vorschriften in Deutschland Medizinprodukte. Das bedeutet, dass sie mit dem für den europäischen Wirtschaftsraum gültigen CE-Zeichen versehen sein müssen. Einige der auch in Deutschland verkauften Nasenspülkannen sind nicht entsprechend zertifiziert.

Verwendung von Koch- oder. Speisesalz zur Nasenspülung

Die Zusammensetzung und Konzentration der verwendeten Spüllösung, mit der die Nase gespült wird, ist wichtig, denn die Zellen der Schleimhaut, die das Innere der Nase auskleidet, sind sehr empfindlich. Wenn sie geschädigt werden, wird auch das normale Transportsystem für den Schleim beeinträchtigt und die Zusammensetzung des Schleims kann sich verändern. Die Beschwerden können dann zunehmen.

Sehr gut geeignet für den täglichen Gebrauch ist eine sogenannte isotone Lösung mit Kochsalz (Speisesalz) in lauwarmem Wasser. Eine „isotone“ Lösung enthält das Salz in einer Konzentration wie das menschliche Blut (9 Gramm Kochsalz auf einem Liter Wasser). Sie reizt die Schleimhäute nicht und wird als angenehm empfunden. Deswegen „brennt“ es bei der Spülung auch nicht in der Nase wie z. B. bei der Verwendung von reinem Wasser.

Als Faustregel kann gelten, dass die Spülflüssigkeit etwa so wie Tränen schmecken sollte, so dass die Spülung angenehm ist. Man kann sich auch mit Abschmecken der Spüllösung behelfen, wenn gerade kein Messlöffel zur Verfügung steht.

Eine regelmäßige, tägliche Nasenspülung mit einer aus normalem Speisesalz und lauwarmen Leitungswasser selbst hergestellten isotonen Spüllösung kann eine Vielzahl von Atemwegsbeschwerden, die durch Erkältungen, Grippe oder Allergien hervorgerufen werden, verringern oder beseitigen und vorbeugen. Das haben unsere umfangreichen Forschungsergebnisse gezeigt.

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Quelle: www.nasendusche.info

 

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